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GIB RILLÉ / DATEIVORGABEN

Druckdaten für Textilveredelung.

Dein Motiv soll sauber aufs Textil. Hier findest du die richtigen Dateien und Vorgaben für Siebdruck, DTF und Stickerei – direkt zum Nachschauen und Weiterschicken.

Noch unsicher? Hier geht’s zur passenden Datei

DATEIHILFE

Welche Datei soll ich schicken?

Schick uns die beste Originaldatei, die du hast, und die gewünschte Motivgröße. Du musst dafür kein Grafikprofi sein.

Ich habe nur ein PNG.

Für DTF kann ein PNG gut geeignet sein: ohne ungewollten Hintergrund und mit genügend Pixeln für die Druckgröße. Prüfe die Auflösung mit dem Rechner und sende die gewünschte Größe in cm dazu.

Für Siebdruck ersetzt PNG keine Vektordatei. Für Stickerei kann es als Vorlage zur Einschätzung dienen. Schick die Originalversion und beschreibe, was du damit vorhast.

Mein Logo liegt als JPG vor.

Schick die beste vorhandene Originaldatei und die gewünschte Motivgröße. JPG unterstützt keinen transparenten Hintergrund und kann sichtbare Kompressionsartefakte enthalten. Für die DTF-Produktion brauchen wir laut Vorgabe PDF oder PNG; für Siebdruck möglichst echte Vektordaten.

Ein JPG einfach in PNG oder PDF umzuwandeln entfernt weder den Hintergrund noch fehlende Details. Vielleicht hat dein Designer noch die ursprüngliche Logo-Datei.

Mein Designer hat AI, EPS oder SVG geliefert.

AI und EPS sind bevorzugte Ausgangsformate für unseren Siebdruck, wenn das Motiv tatsächlich aus Vektoren besteht. Schriften in Pfade umwandeln, Farben getrennt anlegen und die Größe angeben.

Eine SVG ist ebenfalls häufig vektorbasiert, aber in unserer Produktionsvorlage nicht als Standardformat genannt. Bitte als AI, EPS oder PDF exportieren oder vorab nachfragen. Für DTF die passende PDF-Version vorbereiten.

Ich habe eine PDF. Reicht das?

PDF ist für Siebdruck und DTF vorgesehen. Entscheidend ist ihr Inhalt: Enthält sie echte Vektoren, ein hochauflösendes Pixelbild oder nur einen kleinen Screenshot?

Schick die PDF zusammen mit der gewünschten Größe. Für Siebdruck müssen Farben, Linien und Schriften zu den Vorgaben passen; für DTF zusätzlich Hintergrund, Transparenz und Auflösung. Ein Mock-up auf einem Shirt ist eine Ansicht und ersetzt die Motivdatei nicht.

Ich habe nur ein WhatsApp-Bild oder einen Screenshot.

Damit können wir zunächst sehen, worum es geht. Als fertige Produktionsdatei ist es häufig ungeeignet: Messenger können Bilder komprimieren, Screenshots übernehmen nur die sichtbare Bildschirmauflösung und oft einen Hintergrund.

Frag möglichst nach der Originaldatei oder sende die vorhandene Vorlage mit Zielgröße und Verfahren zur Einschätzung. Versprich dir vom bloßen Hochskalieren keine wiederhergestellten Details.

Wie erkenne ich, ob meine Datei eine Vektorgrafik ist?

Eine Vektorgrafik besteht aus Pfaden und Formen. In einem Vektorprogramm lassen sie sich einzeln auswählen. Beim Vergrößern bleiben echte Vektorkanten glatt; dieser Sichttest allein ist aber kein sicherer Nachweis.

PNG und JPG sind Pixelgrafiken. PDF, AI, EPS und SVG können neben Vektoren auch eingebettete Pixelbilder enthalten. Wenn du unsicher bist, sende die Originaldatei und die gewünschte Druckgröße.

Kann ich ein Canva-Design schicken?

Ja, als geeigneten Export zur Prüfung. Für DTF nutze eine PDF oder ein PNG mit transparentem Hintergrund und ausreichender Pixelzahl. Welche Exportoptionen verfügbar sind, hängt vom Design und deinem Canva-Zugang ab.

Für Siebdruck kann eine PDF eine Ausgangsbasis sein, sie muss aber die Siebdruck-Vorgaben erfüllen. Ein PDF-Export macht platzierte Fotos oder Pixel-Logos nicht zu Vektoren. Schick die exportierte Datei und die gewünschte Größe; ein Canva-Link oder ein Screenshot allein ist keine Produktionsdatei.

Was bedeutet 300 dpi – und woher kenne ich meine Pixelzahl?

Die Pixelzahl findest du meist in den Dateieigenschaften, zum Beispiel 3.000 × 2.000 Pixel. Für die Druckqualität ist wichtig, auf wie viele Zentimeter diese Pixel verteilt werden.

Bei Bildern ist ppi („Pixel pro Zoll“) der präzise Begriff. In Druckdaten-Vorgaben wird oft dpi verwendet. Für DTF ist unser Ziel 300 dpi in der Endgröße. Im Rechner siehst du, wie groß deine Datei damit werden kann.

Ich habe eine TIFF-, PSD- oder andere Datei.

Bewahre die bearbeitbare Originaldatei auf. Für die reguläre Datenübergabe sind bei uns im Siebdruck AI, EPS oder PDF und bei DTF PDF oder PNG vorgesehen.

Exportiere passend zum Verfahren, ohne das Motiv unnötig zu verkleinern oder einen Hintergrund hinzuzufügen. Wenn du unsicher bist, welche Exportoptionen richtig sind, frage mit Dateiformat, Motivgröße und Verfahren nach.

01 / SIEBDRUCK

Druckdaten für Siebdruck

Am besten schickst du uns echte Vektordaten als AI, EPS oder PDF. Lege jede Druckfarbe als eigene Volltonfarbe an und das Motiv in seiner späteren Druckgröße.

Die wichtigsten Vorgaben

Druckdaten für Siebdruck im Überblick
Dateiformate

Echte Vektordaten als AI, EPS oder PDF. Ein in eine PDF eingefügtes JPG wird dadurch nicht zur Vektorgrafik.

Größe & Auflösung

Motiv im Maßstab 1:1 anlegen. Zeichenfläche A4 oder A3 laut unserer Vorlage; die gewünschte Motivbreite separat in cm nennen. Das Papierformat ist keine Zusage zur maximalen Druckfläche.

Farben

Jede Druckfarbe als eigene Vollton- bzw. Sonderfarbe mit 100 % Deckkraft anlegen. Farbebenen eindeutig benennen, zum Beispiel Weiß, Schwarz oder Pantone 186 C.

Linien & Details

Linien mindestens 0,3 mm, freie Abstände zwischen Elementen ebenfalls mindestens 0,3 mm – jeweils in der tatsächlichen Druckgröße.

Schriften

Alle Schriften in Pfade bzw. Kurven umwandeln. Auch danach gelten die Mindestwerte für Linien und Abstände.

Hintergrund & Weiß

Auf dunklen Textilien Weiß als eigene Ebene anlegen. Die technische Weißunterlegung mit uns abstimmen; nicht pauschal selbst vergrößern oder verkleinern.

Position

Druckposition und Motivgröße angeben, zum Beispiel „Brust links, 9 cm breit“. Für mehrere Positionen jeweils eine eindeutige Datei und Größenangabe senden.

Darauf kommt es im Detail an

Woran erkenne ich eine brauchbare Vektordatei?

In einem Vektorprogramm lassen sich die Konturen einer echten Vektorgrafik als Pfade auswählen und bearbeiten. Die Endung AI, EPS oder PDF allein ist kein Beweis: Auch diese Dateien können platzierte Pixelbilder enthalten.

Gut: ein Logo aus geschlossenen Formen mit klar definierten Farben. Problematisch: ein kleines JPG, das nur in eine PDF gespeichert wurde. Schick bei Unsicherheit die vorhandene Originaldatei mit der geplanten Druckgröße.

Eine SVG ist grundsätzlich ein Vektorformat, gehört aber nicht zu den Formaten unserer Siebdruck-Vorlage. Exportiere sie nach AI, EPS oder PDF oder frage vorab nach. Enthaltene Pixelbilder bleiben dabei Pixelbilder.

Wie lege ich Farben und Ebenen richtig an?

Lege jede gewünschte Druckfarbe als eigene Volltonfarbe an. Eine Volltonfarbe ist eine separat benannte Farbe, die bei der Aufbereitung eindeutig zugeordnet werden kann. Verwende pro Druckfarbe eine klar benannte Ebene und 100 % Deckkraft.

Wenn du eine verbindliche Referenzfarbe hast, nenne die vollständige Bezeichnung und das Farbsystem, zum Beispiel Pantone 186 C. Ein Farbwert auf deinem Bildschirm ist allein keine verbindliche Druckfarbreferenz. Vorhandene HKS- oder andere Farbreferenzen bitte zur Abstimmung mitsenden.

Entferne Hilfsobjekte, doppelte Motive und ausgeblendete Elemente aus der Produktionsdatei. Ein Mock-up mit Shirt und Motiv schickst du zusätzlich als Ansicht.

Sind Fotos, Verläufe und Schatten möglich?

Transparenzen, Verläufe und Schatten sind im Siebdruck nicht automatisch so umsetzbar wie auf dem Bildschirm. Manche Motive lassen sich über ein Raster drucken: Kleine Punkte erzeugen dabei den Eindruck von Tonwerten.

Ob das bei deinem Motiv passt, hängt unter anderem von Detailgrad, Druckgröße und Textil ab. Schick die ungerasterte Originaldatei und frage vor der finalen Aufbereitung nach. Rasterweite, Winkel und Tonwertgrenzen legen wir hier deshalb nicht pauschal fest.

Auch für Fotos oder andere Pixelbilder gibt es auf dieser Seite keine pauschale Freigabe durch „300 dpi“. Die Datei muss zur konkreten Siebdruckumsetzung passen.

Was bedeutet Weißunterlegung auf dunklen Textilien?

Eine weiße Basis kann Farben auf dunklem Stoff besser zur Geltung bringen. Sie wird auch Weißunterlegung oder Underbase genannt. Sichtbare weiße Motivteile und eine technische Unterlegung erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Lege benötigtes Weiß auf einer eigenen, eindeutig benannten Ebene an. Wie die Unterlegung zu den darüberliegenden Farben angepasst werden muss, stimmen wir an deinem Motiv ab. Bitte keine pauschale Zugabe oder Verkleinerung ohne Rücksprache vornehmen.

Warum müssen Linien und Abstände in Endgröße geprüft werden?

Wenn du ein Motiv verkleinerst, werden auch seine Linien, Buchstabeninnenräume und Lücken kleiner. Eine in der großen Vorlage ausreichend starke Linie kann in der späteren Druckgröße unter 0,3 mm fallen.

Lege das Motiv deshalb 1:1 an und kontrolliere sowohl die druckenden Linien als auch die freien Abstände. Die A4- oder A3-Zeichenfläche aus unserer Vorlage ersetzt die Größenangabe für dein Motiv nicht.

02 / DTF-DRUCK

Druckdaten für DTF-Druck

Für DTF brauchen wir eine PDF oder ein freigestelltes PNG. Ziel sind 300 dpi bei der tatsächlichen Druckgröße. Alles, was sichtbar in deiner Datei liegt, kann mitgedruckt werden – auch ein weißer Hintergrund.

Die wichtigsten Vorgaben

Druckdaten für DTF-Druck im Überblick
Dateiformate

PDF oder PNG. Bei PNG den Hintergrund transparent exportieren, wenn nur das Motiv gedruckt werden soll.

Größe & Auflösung

Ziel: 300 dpi in der tatsächlichen Druckgröße. Gewünschte Breite oder Höhe in cm mitsenden. Bei einer PDF mit Pixelbildern gilt die Auflösung für diese Bilder; reine Vektorformen sind auflösungsunabhängig.

Farben

Für PDF ist CMYK ideal. PNG speichert RGB, kein CMYK. RGB-Dateien können in der Ausgabe farblich abweichen. Keine Pantone- oder HKS-Sonderfarben für DTF anlegen.

Linien & Details

Einzelne, freistehende Linien mindestens 0,4 mm stark anlegen. Feine Details innerhalb eines Motivs beurteilen wir im Zusammenhang mit der Endgröße.

Schriften

In bearbeitbaren Grafikdateien Schriften vor dem PDF-Export in Pfade bzw. Kurven umwandeln. Bei PNG sind sie bereits Pixel; dort auf Auflösung und ausreichend kräftige Details achten.

Hintergrund & Weiß

Ein mitgelieferter weißer Hintergrund wird mitgedruckt. Ungewollte Flächen entfernen. Keine Verläufe ins Transparente oder nur schwach deckenden Motivteile verwenden.

Position

Position, Motivgröße und Textilfarbe angeben. Die Grafik nicht spiegeln. Nicht benötigte oder versteckte Ebenen entfernen.

BEISPIEL / HINTERGRUND

Weiß ist eine Druckfarbe.

Wenn nur das Motiv gedruckt werden soll, muss die Umgebung transparent sein. Eine weiße Fläche ist kein freigestellter Hintergrund.

R.
Freigestellt
Nur das Motiv ist sichtbar.
R.
Weißes Rechteck
Die Fläche kann mitgedruckt werden.

Darauf kommt es im Detail an

CMYK oder RGB – was schicke ich für DTF?

Unsere DTF-Vorlage nennt PDF oder PNG und bevorzugt CMYK. Wichtig ist die Unterscheidung: PNG unterstützt keinen CMYK-Farbraum. Ein freigestelltes PNG bleibt also eine RGB-Datei; eine passende PDF kann CMYK enthalten.

Lege für DTF keine Pantone- oder HKS-Sonderfarben an. Falls dein Design solche Farben enthält, bereite eine Prozessfarbversion vor oder sprich die Umwandlung mit uns ab. RGB-Farben können sich bei der Ausgabe verändern; besonders leuchtende Bildschirmfarben lassen sich nicht immer gleich wiedergeben.

Wenn eine bestimmte Farbe entscheidend ist, nenne die Referenz und kläre die Umsetzung vorab. Einen verbindlichen Farbton kann eine Bildschirmansicht allein nicht garantieren.

Wie lege ich neutrale Grautöne an?

In einer CMYK-PDF sollen Grautöne nach unserer Vorlage ausschließlich aus dem Schwarzkanal K bestehen, ohne Anteile von Cyan, Magenta oder Gelb. So vermeidest du einen bewusst aus mehreren Prozessfarben aufgebauten Grauton.

In einem RGB-PNG gibt es keinen K-Kanal. Wenn ein neutraler Grauton für dein Motiv besonders wichtig ist, sende eine passend angelegte CMYK-PDF oder stimme die RGB-Datei mit uns ab. Benenne ein PNG nicht einfach in PDF um.

Was ist bei Hintergrund, Schatten und Transparenz wichtig?

Ein transparenter Hintergrund bedeutet: Außerhalb des Motivs liegen keine sichtbaren Pixel. Ein weißer Hintergrund ist dagegen Bildinhalt und wird mitgedruckt. Kontrolliere die Datei vor dem Senden auf einer farbigen Fläche, damit weiße Ränder sichtbar werden.

Farbverläufe zwischen deckenden Farben sind grundsätzlich möglich. Verläufe ins Transparente, Glow-Effekte und schwach deckende Schatten sind problematisch. Gestalte diese Bereiche deckend oder stimme das Motiv vorab mit uns ab.

Eine technische Weißunterlegung ist etwas anderes als ein weißes Rechteck im Design. Lege einen zusätzlichen Weißkanal nur nach Absprache an; für die normale Datenübergabe folgt daraus keine pauschale Pflicht.

Was bedeuten 300 dpi in meiner Druckgröße?

Bei Pixeldateien zählt die vorhandene Pixelzahl im Verhältnis zur späteren Druckgröße. Ein 3.000 Pixel breites Motiv erreicht bei 25,4 cm Breite 300 ppi; bei 50,8 cm sind es nur noch 150 ppi. In Druckdaten-Vorgaben wird dafür häufig „dpi“ verwendet.

Eine Auflösungsangabe in den Dateieigenschaften allein verbessert das Bild nicht. Einfaches Hochrechnen erzeugt zwar mehr Pixel, stellt aber fehlende Originaldetails nicht wieder her. Mit dem Auflösungsrechner kannst du deine Werte vergleichen.

Wie gehe ich mit kleinen Schriften und einzelnen Linien um?

Unsere Mindestkontur von 0,4 mm bezieht sich auf einzelne, freistehende Linien in der Endgröße. Prüfe auch dünne Buchstabenstriche und dekorative Schriften. Innenliegende Details lassen sich nicht sinnvoll allein über eine pauschale Linienbreite beurteilen.

Entferne unerwünschte Einzelpixel, freischwebende Punkte und Reste einer Hintergrundentfernung. Eine optisch saubere Bildschirmansicht in sehr kleiner Vorschau reicht dafür nicht aus: Kontrolliere das Motiv vergrößert und zusätzlich in der späteren Größe.

03 / STICKEREI

Dateivorgaben für Stickerei

Schick uns dein Motiv mit Wunschgröße, Position und Textil. Eine Grafik dient als Vorlage; für die Stickmaschine braucht es eine auf Motiv und Material abgestimmte Stickdatei.

Die wichtigsten Vorgaben

Dateivorgaben für Stickerei im Überblick
Dateiformate

Eine klare Originalgrafik als Vorlage, möglichst mit Vektordaten. Wenn du nur PNG oder JPG hast, schick die beste vorhandene Version für die Einschätzung. Eine vorhandene Stickdatei zusätzlich mitsenden und das Format nennen.

Größe & Auflösung

Gewünschte Stickbreite oder -höhe in cm angeben. Die mögliche Stickfläche hängt vom Textil und der Position ab. Eine dpi-Zahl allein sagt nicht, ob ein Motiv stickbar ist.

Farben

Gewünschte Farben bzw. vorhandene Farbreferenzen nennen. Die passenden Garnfarben müssen abgestimmt werden; ein Bildschirmfarbwert ist noch keine Garnnummer.

Linien & Details

Feine Linien, kleine Zwischenräume und sehr kleine Details können eine Vereinfachung brauchen. Die Umsetzbarkeit beurteilen wir mit Blick auf Motiv, Endgröße und Textil.

Schriften

Kleine Schrift ist besonders anspruchsvoll. Deshalb keine pauschale Mindesthöhe: Buchstabenform, Strichstärke, Garn und Material beeinflussen das Ergebnis.

Hintergrund & Weiß

Zeige klar, welche Flächen gestickt werden sollen und welche Textil sichtbar lassen. Fotografische Schatten und Verläufe lassen sich nicht automatisch in Garn übertragen.

Position

Textilart, Material, Farbe und Position nennen, zum Beispiel „linke Brust auf Fleecejacke“. Nähte, Taschen und die Einspannmöglichkeit beeinflussen die umsetzbare Fläche.

Darauf kommt es im Detail an

Grafikdatei, Vektordatei, Stickdatei: Was ist der Unterschied?

Eine Grafikdatei beschreibt das sichtbare Motiv. Das kann ein Pixelbild wie JPG oder PNG oder eine Grafik mit Vektorformen sein. Eine Vektordatei beschreibt Konturen als berechenbare Pfade und ist eine hilfreiche Ausgangsbasis.

Eine Stickdatei beschreibt, wie die Maschine das Motiv sticken soll: unter anderem Stichpositionen, Reihenfolge und Farbwechsel. Diese Umsetzung heißt Digitalisierung oder Punchen. Sie muss zur gewünschten Größe und zum Material passen.

Ein PNG oder JPG wird weder durch Umbenennen noch durch Speichern als PDF automatisch zur Stickdatei. Ob und wie eine Vorlage aufbereitet werden muss, klären wir anhand deiner Anfrage.

Ich habe bereits eine DST-Datei. Kann ich sie verwenden?

Schick die vorhandene Datei zusammen mit einer Motivansicht, der bisherigen Stickgröße und den vorgesehenen Farben. DST ist ein verbreitetes Maschinenformat, enthält aber keine vollständigen Garnfarbinformationen wie eine bearbeitbare Stickdesign-Datei.

Auch andere Stickformate sind nicht automatisch austauschbar. Ob eine vorhandene Datei in unserem Ablauf nutzbar ist, müssen wir prüfen. Ein anderes Textil oder eine deutlich andere Größe kann eine Anpassung nötig machen.

Bestelle deshalb nicht vorsorglich eine Konvertierung in ein bestimmtes Format. Stimme zuerst mit uns ab, welche Datei für deinen Auftrag sinnvoll ist.

Wie klein dürfen Schrift und Details sein?

Es gibt keinen Mindestwert, der für jede Schrift und jedes Textil gleichermaßen passt. Eine offene, kräftige Schrift verhält sich anders als eine schmale Schreibschrift; Fleece oder Piqué bieten andere Voraussetzungen als ein glatter Stoff.

Sehr kleine Buchstabeninnenräume können zulaufen, feine Linien an Klarheit verlieren. Schick die gewünschte Endgröße gleich mit. Falls eine Vereinfachung oder ein größeres Motiv sinnvoll ist, lässt sich das an der Vorlage besprechen.

Sind Farbverläufe und viele Farben beim Sticken möglich?

Stickerei bildet ein Motiv mit Garn und Stichen ab. Ein fotografischer Verlauf oder transparenter Schatten lässt sich deshalb nicht unverändert wie ein Pixelbild übernehmen. Je nach Gestaltung können klar getrennte Farbflächen oder eine vereinfachte Stickumsetzung sinnvoll sein.

Schick die Originalvorlage und nenne Farben, die für dich besonders wichtig sind. Farbanzahl, Garnwahl, Motivgröße und Textil werden für die konkrete Umsetzung abgestimmt. Eine pauschale maximale Farbanzahl geben wir ohne diesen Bezug nicht vor.

GILT FÜR JEDES MOTIV

Drei Angaben, die den Unterschied machen.

01 / DATEI

Das Original senden.

Nutze die ursprüngliche Datei vom Designer oder aus dem Grafikprogramm. Ein Screenshot oder ein Messenger-Bild verliert oft Details. Eine Dateiendung umzubenennen verbessert die Qualität nicht.

02 / GRÖSSE

In Zentimetern denken.

Schreib uns die gewünschte Breite oder Höhe, zum Beispiel „28 cm breit, Höhe proportional“. Für eine Pixeldatei sagt „300 dpi“ ohne die spätere Druckgröße wenig aus.

03 / TEXTIL

Den Einsatz zeigen.

Nenne Position, Textil und Farbe, zum Beispiel „vorne mittig auf schwarzem Baumwollshirt“. Ein Mock-up hilft bei der Platzierung; die eigentliche Motivdatei brauchen wir zusätzlich.

FÜR PIXELDATEIEN / DTF

Wie groß kann ich mein Bild drucken?

Trage die Breite deiner Datei in Pixeln und die gewünschte Druckbreite ein. Der Rechner vergleicht die Auflösung mit unserem DTF-Zielwert von 300 dpi.

Er prüft die Pixelzahl, nicht die Schärfe oder Druckbarkeit deines Motivs. Hochgerechnete Pixel stellen verlorene Details nicht wieder her. Für reine Vektorgrafiken ist dieser Rechner nicht nötig.

Steht meist in den Dateieigenschaften.
Breite des Motivs auf dem Textil.

300 dpi bei 25,4 cm Druckbreite

3.000 Pixel entsprechen bei 300 dpi einer Breite von 25,4 cm.

Pixel ÷ (cm ÷ 2,54) = ppi. Bei Bilddateien ist mit „dpi“ häufig dieser ppi-Wert gemeint.

NOCH EINE FRAGE?

Kurz geklärt.

Meine Datei erfüllt die Vorgaben noch nicht. Was jetzt?

Schick uns die beste vorhandene Vorlage, die gewünschte Größe und das geplante Verfahren. Beschreibe kurz, wobei du Hilfe brauchst, etwa Freistellen, Vektorisieren oder die Vorbereitung für Stickerei.

Ob eine Aufbereitung möglich und welcher Aufwand damit verbunden ist, klären wir vorab.

Reicht ein Bild mit dem Motiv auf einem T-Shirt?

Ein Mock-up hilft uns, Position und Größenverhältnis zu verstehen. Zusätzlich brauchen wir das eigentliche Motiv als separate Datei und eine Größenangabe in cm. Bitte das Motiv nicht nur aus der Shirt-Ansicht ausschneiden.

Ich weiß noch nicht, welches Verfahren passt.

Schick Motiv, gewünschte Größe, Textil und Stückzahl. Damit lässt sich besprechen, ob Siebdruck, DTF oder Stickerei zu deiner Gestaltung und deinem Projekt passt. Die Dateivorgaben hier helfen anschließend bei der passenden Vorbereitung.

Mehr zu den Verfahren findest du bei unserer Textilveredelung.

Sieht die Farbe später genauso aus wie auf meinem Bildschirm?

Das lässt sich aus einer Bildschirmansicht allein nicht verbindlich ableiten. Display, Farbraum, Textil, Druckfarbe oder Garn beeinflussen die Wirkung. Nenne bei farbkritischen Motiven deine Referenz und stimme die Umsetzung vor der Produktion ab.

Wie schicke ich mehrere Motive oder Druckpositionen?

Benutze eindeutige Dateinamen, zum Beispiel „Logo_Brust_links_9cm.pdf“ und „Motiv_Ruecken_28cm.png“. Nenne je Motiv die Größe, Position und gewünschte Variante. Trenne Ansichtsdateien von Produktionsdateien.

Bei einem laufenden Auftrag antworte möglichst im vorhandenen E-Mail-Verlauf. Damit können Datei und Auftrag leichter zugeordnet werden.

VON DER DATEI AUFS TEXTIL

Deine Datei. Unser nächster Schritt.

Alles vorbereitet oder noch eine Frage zur Datei? Schick uns dein Motiv mit den wichtigsten Angaben. Für ein Angebot brauchen wir außerdem die gewünschte Stückzahl.

Du hast schon einen Auftrag? Antworte am besten auf die bestehende E-Mail und nenne die Auftragsnummer. Schick bei mehreren Versionen eindeutig mit, welche gedruckt werden soll.

Datei per E-Mail senden

Dein E-Mail-Programm öffnet sich. Bitte hänge die Datei dort an.

Veredelung anfragen